Daten und Fakten
natürliche Ressourcen
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Fast ein Viertel der gesamten Landmasse der Erde ist von einer Verschlechterung der Bodenqualität betroffen, und für beinahe 70 Prozent der Trockengebiete der Erde muss mit einer weiteren Verschlechterung gerechnet werden. Die geringere Bodenqualität ist oft eine Folge von Überweidung sowie der übermäßigen Nutzung von knappem Land und hängt eng mit den Problemen der ländlicher Armut und des Hungers zusammen. Der Lebensunterhalt von mehr als einer Milliarde Menschen in 100 Ländern ist dadurch bedroht.
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Die Gebirge versorgen die Hälfte aller Erdbewohner mit Süßwasser. Aber die Ökosysteme der Berge werden von schmelzenden Gletschern, abgeholzten Wäldern und nicht nachhaltigen Bewirtschaftungsmethoden bedroht.
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Während des letzten Jahrzehnts gingen der Welt etwa 94 Millionen Hektar Wald verloren - ein Gebiet größer als Venezuela. Am meisten abgeholzt wird in den tropischen Regionen der Entwicklungsländern. Allein in den letzten zehn Jahren wurden dort vier Prozent des Waldbestandes abgeholzt.
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Durch menschlichen Einfluss haben sich weltweit mehr als die Hälfte der Ökosysteme in Küstengebieten verschlechtert. Für Europa liegt dieser Anteil bei 80 Prozent, für Asien bei 70 Prozent.
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Etwa 80 Prozent der Meeresverschmutzung kommt vom Festland. In den Entwicklungsländern werden mehr als 90 Prozent der Abwässer und 70 Prozent der Industrieabfälle ungeklärt in das Oberflächenwasser der Meere geleitet.
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Mit der Fischerei verdienen direkt und indirekt etwa 400 Millionen Menschen ihren Lebensunterhalt. Weltweit werden mehr als ein Viertel aller Fischzonen überfischt; in der Hälfte hat der Fischfang bereits die Kapazitätsgrenze erreicht. Insgesamt müssen in 75 Prozent aller Fischzonen weltweit sofortige Schritte unternommen werden, um das Abfischen zu stoppen oder zu reduzieren, um auch eine künftige Fischversorgung sicherzustellen.
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Fast ein Viertel der Korallenriffe der Erde sind bereits vollständig zerstört, und weitere 20 bis 30 Prozent sind in den nächsten zehn Jahren von Zerstörung bedroht. Korallenriffe sind ein äußerst wichtiger Bestandteil der Nahrungskette in den Meeren.
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Die Konzentration von Kohlendioxid, dem wichtigsten Treibhausgas in der Atmosphäre, hat sich von einem vorindustriellen Niveau von etwa 270 Millionstel auf über 360 Millionstel erhöht. Ein Drittel des Kohlendioxids, das in den letzten Jahren durch Aktivitäten der Menschen produziert wurde, wird auch noch in 100 Jahren in der Atmosphäre vorhanden sein.
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Der Meeresspiegel ist seit 1900 um zehn bis 20 Zentimeter gestiegen, die meisten nichtpolaren Eismassen weichen zurück, und das arktische Eis nimmt nach Angaben der Zwischenstaatlichen Sachverständigengruppe über Klimaänderungen (IPCC) an Umfang und Dicke ab. Die Gruppe fand heraus, dass jährlich etwa 46 Millionen Menschen von Überflutungen durch die Zunahme von Stürmen betroffen sind. Ein Anstieg des Meeresspiegels um 50 Zentimeter würde diese Zahl auf 92 Millionen erhöhen, ein Anstieg um einen Meter auf 118 Millionen.
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Nach den neuesten Studien der IPCC von 2001 ist besonders für kleine Inseln und Deltagebiete ein Anstieg des Meeresspiegels um einen Meter bereits lebensgefährlich. Ohne entschärfende Maßnahmen, wie den Bau von Dämmen, könnten Landverluste von einem Prozent für Ägypten, sechs Prozent für die Niederlande, 17,5 Prozent für Bangladesch und bis zu 80 Prozent für die Marschall-Inseln entstehen. Millionen Menschen würden ihren Lebensraum verlieren, und im Fall von tief liegenden kleinen Inselstaaten wären ganze Völker bedroht.
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Mehr als 11.000 Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht, und mehr als 800 Arten sind bereits ausgestorben - hauptsächlich durch den Verlust oder die Verschlechterung ihrer natürlichen Lebensräume. Weitere 5.000 Arten sind potenziell gefährdet, falls nicht bedeutende Anstrengungen zu ihrem Schutz unternommen werden.
Quelle: Vereinte Nationen
Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung
Johannesburg 2002
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Quickinfo:
Hinweis
Unter diesem Punkt werden alle Themen behandelt werden, die uns besonders am Herzen liegen und aus denen heraus mitunter auch unser Entschluß zum Hermes Projekt entstanden ist.
Der Mensch veranstaltet unglaubliches mit der Natur, das dürfte nichts Neues sein. Es gibt jedoch bedenkliche Entwicklungen in diesem Zusammenhang, die zu unserer großen Verwunderung nicht den ihnen gebührenden Platz in den Medien finden.
Sei es die Situation mit der Erdölgewinnung, die uns im täglichen Leben zum Handeln zwingen wird, oder die bereits skizzierte Trinkwaserknappheit, die in nicht ferner Zukunft viele banale Dinge endlich lächerlich erscheinen lassen wird.
Die Technologien mit diesen Ressourcen schonend umzugehen sind zum Teil schon erfunden. Nur wird es in zu kleinem Umfang umgesetzt, was einen Exkurs in die Interessen der Politik und Industrie sehr aufschlußreich machen würde, hier jedoch vermutlich den Rahmen sprengt.
Wir möchten hier somit nur den Istzustand gewisser Ressoucen skizzieren, welche Dinge daraus resultierend sich für unseren Dorfaufbau ergeben und vor allem welche Lösungen es auch im technologischen Bereich im Lebensraum gibt, um Grundsätzen der Nachhaltigkeit gerecht zu werden.
Aus unserer Sicht ergeben sich hierbei folgende Themenschwerpunkte, die wir weder als vollständig noch abschliessend betrachten. Hier sind wir an Deiner Meinung, Deinen Vorschlägen und natürlich ebenso Kritik interessiert. Nehme mit uns Kontakt auf.
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Wasser (Trinkwasser, Abwasser)
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Sonne (Solar, Photovoltaik)
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Holz (Bauholz, Brennholz)
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Wind (Windenergie)
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Permakultur
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Ökologischer Anbau
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Selbstversorgung
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